UBI + SRC Funkkurs in Schwetzingen am 07.–08.11.2026
Wer eine Funkanlage an Bord nutzen möchte, muss wissen, welcher Funkbereich zum eigenen Revier gehört und welcher Schein dafür gebraucht wird. Auf Binnenwasserstraßen geht es um das UBI, im Seefunk um das SRC. Im UBI + SRC Kombikurs in Schwetzingen werden beide Bereiche gemeinsam behandelt. Der persönliche Präsenzunterricht findet am 07.–08.11.2026 jeweils von 09:00 bis 16:00 Uhr statt.
Auf dem Programm stehen Theorie, Funkpraxis und Übungen am Simulator. So geht es nicht nur um Abkürzungen und Vorschriften, sondern auch darum, Funksprüche richtig aufzubauen, zu verstehen und in typischen Situationen sicher anzuwenden.
Für wen ist das UBI erforderlich?
Das UBI ist das passende Funkzeugnis für den Binnenschifffahrtsfunk. Es wird benötigt, wenn auf Binnenwasserstraßen eine UKW-Funkanlage genutzt werden soll. Dazu zählen je nach Fahrtgebiet beispielsweise Flüsse, Kanäle und andere Binnenreviere.
Wichtig ist die Verbindung aus Revier und Funkanlage: Wer mit einem Sportboot auf Binnengewässern unterwegs ist und dort über UKW kommunizieren möchte, muss den Binnenfunk beherrschen und die entsprechende Berechtigung besitzen. Das UBI vermittelt dafür die notwendigen Grundlagen.
Im Unterricht geht es unter anderem darum, wie der Funkverkehr auf Binnenrevieren funktioniert, welche Begriffe verwendet werden und wie ein Funkspruch klar und nachvollziehbar abgesetzt wird. Gerade am Anfang hilft es, die Abläufe nicht nur zu lesen, sondern sie laut zu sprechen und praktisch zu üben.
Für wen ist das SRC erforderlich?
Das SRC ist das Funkzeugnis für den mobilen Seefunk. Es ist relevant, wenn eine UKW-Seefunkanlage auf See genutzt wird. Das betrifft beispielsweise Sportboote, die an der Küste oder auf See unterwegs sind und über Seefunk kommunizieren.
Auch hier gilt: Entscheidend ist, ob an Bord eine entsprechende Seefunkanlage genutzt wird. Das SRC deckt den Seefunk ab und unterscheidet sich in den Abläufen, Begriffen und Verfahren vom Binnenfunk. Wer sowohl auf Binnengewässern als auch auf See fahren und dort funken möchte, braucht deshalb eine Vorbereitung auf beide Bereiche.
Was ist der Unterschied zwischen Binnenfunk und Seefunk?
Beide Funkdienste nutzen UKW und dienen der Kommunikation an Bord. Trotzdem sind sie nicht dasselbe. Der wichtigste Unterschied liegt im Einsatzgebiet und in den dafür geltenden Betriebsabläufen.
UBI: Funk auf Binnengewässern
Beim UBI steht der Funkverkehr auf Binnenwasserstraßen im Mittelpunkt. Dazu gehören die dort üblichen Kommunikationsabläufe, die passende Ausdrucksweise und die Besonderheiten des Binnenreviers. Funksprüche müssen kurz, eindeutig und für die beteiligten Fahrzeuge verständlich sein.
SRC: Funk im Seefunk
Beim SRC geht es um den mobilen Seefunk. Hier spielen unter anderem der Aufbau von Anrufen, die Kommunikation mit anderen Funkstellen und der Umgang mit wichtigen Meldungen eine Rolle. Die Verfahren unterscheiden sich teilweise deutlich vom Binnenfunk.
Wer beide Scheine anstrebt, profitiert davon, die Unterschiede direkt gegenüberzustellen. Dadurch lässt sich besser einordnen, welcher Funkspruch zu welchem Revier gehört und welche Abläufe nicht vermischt werden sollten.
Was behandelt der UBI + SRC Kombikurs?
Der Kurs verbindet die Vorbereitung auf UBI und SRC in einem persönlichen Präsenzunterricht. Die Inhalte werden verständlich erklärt und anschließend praktisch angewendet. Das ist besonders hilfreich, weil Funkkommunikation nicht allein aus auswendig gelernten Begriffen besteht.
- Theorie: Grundlagen, Begriffe und Abläufe von Binnenfunk und Seefunk
- Funkpraxis: Funksprüche aufbauen, sprechen und in typischen Situationen anwenden
- Simulatorübungen: realitätsnahe Abläufe üben, ohne dass dabei gleich alles an Bord funktionieren muss
- Vergleich der Funkdienste: Unterschiede zwischen UBI und SRC erkennen und richtig zuordnen
Die Funkpraxis nimmt dabei eine wichtige Rolle ein. Viele Unsicherheiten entstehen nicht beim Lesen eines Beispiels, sondern beim eigenen Sprechen. Im Kurs kann genau das geübt werden: zuhören, überlegen, formulieren und den Funkspruch korrekt absetzen.
Wie läuft die Prüfungsvorbereitung ab?
Die Vorbereitung beginnt mit den Grundlagen. Zunächst wird geklärt, wie Binnenfunk und Seefunk aufgebaut sind und welche Begriffe in den jeweiligen Bereichen verwendet werden. Danach geht es Schritt für Schritt in die praktische Anwendung.
Im Präsenzunterricht werden typische Funksituationen besprochen und anschließend praktisch geübt. Der Simulator hilft dabei, Abläufe anschaulich nachzustellen. So können Anrufe, Antworten und weitere Funkvorgänge wiederholt werden, bis die Struktur sicherer sitzt.
Zur Vorbereitung gehört außerdem, die Unterschiede zwischen UBI und SRC bewusst zu machen. Wer beide Bereiche gleichzeitig lernt, sollte nicht nur wissen, was inhaltlich dazugehört, sondern auch erkennen, welcher Ablauf zum Binnenfunk und welcher zum Seefunk gehört.
Der persönliche Unterricht bietet Raum für Fragen und Korrekturen direkt während der Übung. Das ist gerade beim Funken wertvoll, weil kleine Ungenauigkeiten beim Sprechen oder beim Aufbau eines Funkspruchs sofort auffallen und verbessert werden können.
Termine und zusätzliche Buchungsmöglichkeit
Der UBI + SRC Kombikurs findet in Schwetzingen am 07.–08.11.2026 statt, jeweils von 09:00 bis 16:00 Uhr. Es handelt sich um einen persönlichen Präsenzkurs mit Theorie, Funkpraxis und Simulatorübungen.
Wer zusätzlich den Fachkundenachweis für Seenotsignalmittel erwerben möchte, kann am 08.11. ab 14:00 Uhr den FKN dazubuchen. Die Buchung erfolgt zusätzlich zum Kombikurs.
Weitere Informationen zum Ablauf und zur Buchung findest du auf der Seite Funkkurse bei segelnmachtgluecklich.
Für Wassersportler aus Schwetzingen und der Rhein-Neckar-Region
Der Kurs richtet sich an Wassersportler aus Schwetzingen und der näheren Rhein-Neckar-Region, unter anderem aus Mannheim, Heidelberg, Ludwigshafen und Speyer. Wer bisher wenig Erfahrung mit Funk hat, kann die Grundlagen systematisch aufbauen. Wer bereits erste Berührungspunkte hatte, kann die Unterschiede zwischen Binnenfunk und Seefunk gezielt ordnen und praktisch festigen.
Am Ende soll nicht nur ein Prüfungsschema im Kopf bleiben. Entscheidend ist, dass du verstehst, warum ein Funkspruch auf eine bestimmte Weise aufgebaut wird und wie du auch in einer ungewohnten Situation ruhig und klar kommunizierst.
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